Schöner Wohnen und ein gutes Glas Wein

Die holzbau austria und ihre Leistungspartner laden zum 3. Mal im Rahmen der Bauen + Wohnen Salzburg zu Fachgesprächen über 5 außergewöhnliche Holzbauten ein. 4 Wohnbauprojekte beweisen, dass mit Holz deutliche Mehrwerte geschaffen werden können, wie zum Beispiel sanftere Auftritte für größere Kubaturen, die ökologischen Vorteile in Bezug auf CO2 oder das einzigartige Wohlfühlklima des Holzes. Und nicht zu vergessen: die raschere Bauzeit, verbunden mit einer geringeren Baubelastung der Nachbarn. Darauf dürfen wir das Glas erheben und warum denn nicht in einem besonders behaglichen Buschenschank (natürlich in Holz)? Nach jedem Referat wird diskutiert. Die Architekten, die ausführenden Firmen und die Objektpartner aus dem Baustoffbereich stehen allen Tagungsbesuchern für Fragen rund um Planung und Umsetzung zur Verfügung.

Eingeladen sind Architekten, Holzbaubetriebe, Bauträger, Investoren, Baubehörden, Universitäten sowie Schulen.
Die Messeleitung der Bauen + Wohnen stellt jedem angemeldeten und bestätigten Veranstaltungsbesucher eine Gratiseintrittskarte für den gesamten Tag zur Verfügung. Diese kann gemeinsam, mit der Eintrittskarte zu den Fachgesprächen beim Messehaupteingang abgeholt werden. Eine Anmeldung ist notwendig, der Eintritt ist frei.

Dr. Matthias Ammann, holzbau_austria



Programm

09:00 Eintreffen der Teilnehmer/Kaffee
09:25 Begrüßung KommRat Richard Rothböck

09:30 Wohnanlage Flaurling (A)
Architektur: teamk2 [architects] ZT
Holzbau: Schafferer Holzbau
Projektpate: Binderholz
Foto: fa. synthesa - danske holzlasuren

10:05 Haus am Berg, Sulzberg (A)
Architektur: juri troy architects
Holzbau: Alpina Bau- & Holzelemente
Projektpate: VELUX Österreich
Foto: Jörg Seiler

10:40 Weingut Wutte, Kitzeck (A)
Architektur: Spitzbart + partners
Holzbau: Kassler 3
Projektpate: Tondach Gleinstätten
Foto: Spitzbart + partners

11:30 fk4 / Fontanepalais, Neuruppin (DE)
Architektur: Tom Kaden
Holzbau: Opitz Holzbau
Projektpate: Würth, Fermacell
Foto: Kaden+Lager

11:55 Pause (Getränke, Imbiss)

12:05 Wohnen im Park, Mondsee (A)
Architektur: Bauzone – DI Stefan Frauenlob
Holzbau: Appesbacher Zimmerei Holzbau
Projektpate: Getzner Werkstoffe, Binderholz
Foto: Zuchna Visualisierung

12:40 Schlussworte KommRat Richard Rothböck
12:45 Ende der Veranstaltung



Projekte

Wohnanlage
Flaurling



Die Wohnanlage „Wirtsgründe II“ liegt an der östlichen Ortseinfahrt von Flaurling und umfasst insgesamt vier Baukörper. Die Gebäude bilden ein Ensemble, das sich gut in die Umgebung einfügt und in dem alle 24 Wohnungen nach Süden oder Westen orientiert sind. Holzbautechnisch wurden die horizontalen Bauteilelemente in Brettsperrholz BBS Bauweise und die vertikalen Bauteile in Riegelbauweise geplant. Die Möglichkeiten der Vorfertigung im Holzbau zeigen sich in den zur Ausführung gelangten Wand- und Deckenelementen. Die Außenwandbauteile wurden bereits mit eingebauten Fenstern und aufgebrachter Holzfassadenschalung angeliefert und montiert. Hervorzuheben ist die Ausführung im Passivhausstandard laut Tiroler Wohnbauförderung mit einer Energiekennzahl von 8,6 bis 9,8 kWh⁄ m2a. Dieser bemerkenswert niedrige Heizenergieverbrauch zeigt in Kombination mit der Holzbauweise einen Weg in eine engagierte, zukunftsorientierte Wohnungspolitik für den mehrgeschossigen Wohnungsbau. Mit der CO2-reduzierten Bauweise ist die Wohnanlage beispielhaft für das Streben nach Einhaltung der Klimaschutzziele.

Architektur: teamk2 [architects] ZT
Holzbau: Schafferer Holzbau
Projektpate: Binderholz
Foto: fa. synthesa - danske holzlasuren



Haus am Berg
Sulzberg



Das Haus am Berg wurde als Wohnhaus für eine Familie mit drei kleinen Einliegerwohnungen im Hanggeschoss konzipiert. Größe, Dachform und Materialität inspirieren sich am Vorbild des traditionellen Wälderhauses. Die Kubatur des Hauses fügt sich in den Hang und orientiert sich gleichzeitig an der Grundstücksform. Die Fassade aus Weißtannenschindeln ist durch horizontale Fensterbänder gegliedert.
Der Innenraum ist ebenfalls zum Großteil in Holz gehalten.
Das Projekt „Haus am Berg“ stellt ein Musterbeispiel eines Active Houses dar. Besonders vorbildlich sind hier die sensible Einbettung des Gebäudes in die Umgebung, das ambitionierte ökologische Konzept, der starke Fokus auf Gesundheit und Komfort und auch die konsequente Nutzung erneuerbarer Energie – formal ansprechend in das Gebäude integriert.
Durch die Holzmassivbauweise und den Einsatz von eigenem Holz aus der unmittelbaren Umgebung konnte der CO2-Konsum minimiert werden.

Architektur: juri troy architects
Holzbau: Alpina Bau- & Holzelemente
Projektpate: VELUX Österreich
Fotos: Jörg Seiler / Juri Troy



Weingut Wutte
Kitzeck


Familie Wutte hat auf moderne Architektur gebaut.
Das Buschenschank-Konzept ist aufgegangen.

Die Eröffnung der neuen, architektonisch sehr außergewöhnlich gestalteten Buschenschenke wurde mit Hochspannung erwartet. Einige Stammkunden hatten während der zehnmonatigen Bauzeit das Projekt mit dem steilen Tondach, der großen Glasfront und der Ziegelfassade vom Giebel bis zum Boden recht skeptisch verfolgt. Mit der Einweihung der gemütlichen Gaststube sind jedoch alle Zweifel verflogen. "Es gab ausnahmslos nur positive Rückmeldungen", freuen sich Mario Wutte und seine Frau Eva.
In Markus Spitzbart hat die junge Winzerfamilie einen Partner gefunden, der in enger Abstimmung der neuen Buschenschenke eine eigenständige Identität gab, die zu ihrem Lebensgefühl und zur Region passt. "Mit unserer Arbeit - der Konzeption, Planung und Umsetzung - wollen wir den Erfolg des Projektes maßgeblich unterstützen", so Spitzbart. Dem Planer ging es neben der Architektur auch um die Entwicklung des richtigen Konzeptes sowie Marketing, Grafik und Fragen des Vertriebs.

Regionale Player
Dieses Projekt zeigt, wie Dach und Fassade miteinander verschmelzen können. Tondach bietet moderne und umfassende Lösungen für die Gebäudehülle. Das wird anhand dieses Projektes eindrucksvoll gezeigt.
Für die Außenhülle, die Dachziegel und die Giebelflächen zeigten sich Firmen aus der Region verantwortlich.

Architektur: Spitzbart + partners
Holzbau: Kassler 3
Projektpate: Tondach Gleinstätten
Foto: Spitzbart + partners



fk4 / Fontane­palais
Neuruppin



Hinter dem Kürzel fk4 verbirgt sich ein freistehendes Mehrfamilienhaus in moderner Holzhybridbauweise unmittelbar an der Stadtmauer, innerhalb des geschützten Bodendenkmalbereiches des Altstadtkerns von Neuruppin. Der nach außen hin geschlossene, kompakte Baukörper bietet Platz für insgesamt 18 Wohneinheiten, inklusive Tiefgarage und Hauskeller.

Bei der architektonischen Gestaltung wurde spezielles Augenmerk auf die Ausarbeitung individueller Wohnkonzepte für die zukünftigen Eigentümer gelegt – so schaffen beispielsweise sichtgeschützte Loggien in den Obergeschossen die gewünschte Privatsphäre; die Wohnungen im Erdgeschoss haben Zugang zu eigenen Gärten.

Das ausgereifte Erschließungskonzepts gewährleistet Barrierefreiheit im gesamten Gebäude – die einzelnen Wohnungen lassen sich über ein innenliegendes Treppenhaus und Aufzug begehen.

Der Bau wurde in moderner Holzhybrid-bauweise konzipiert - hierfür werden abgesehen vom Kellergeschoss und dem Treppenhaus in Stahlbetonbauweise alle tragenden Außenwände als Holzrahmen-konstruktion und Wohnungsgeschossdecken als Holz-Beton-Verbunddecken ausgebildet.

Das Bild des geschlossen Baukörpers wird durch die Wahl geeigneter Fassaden- und Dachmaterialien visuell abgerundet. Die Außenwände werden weiß verputzt und das Dach - ein flach geneigtes Walmdach - wird mit hochwertigen Zinkplatten gedeckt, sodass eine einheitliche, schlichte Optik von Dach und Außenwänden erzeugt wird.

In Bezug auf brandschutztechnische und energetische Anforderungen erfüllt das Gebäude alle notwendigen Voraussetzungen und erreicht dank der Orientierung am KfW55 Standard sogar bessere Werte als durch die Vorgaben der EnEV 2013 gefordert. Zusätzlich wird das Gebäude mit zahlreichen Merkmalen ökologischen Bauens ausgestattet, wie beispielsweise dem Verzicht auf chemischen Holzschutz, und dem bevorzugten Einsatz von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen.

Architektur: Tom Kaden
Holzbau: Opitz Holzbau
Projektpate: Würth, Fermacell
Foto: Kaden+Lager



Wohnen im Park
Mondsee



Mitten im Ort Mondsee, realisieren wir ein BAUMHAUS – ein Wohnhaus in ökologischer Massivholzbauweise. Mit dem BAUMHAUS gelingt uns eine einzigartige Verschmelzung von traditioneller Holzbautechnik, moderner Architektur, energieeffizienter Bauweise und gesundem Wohnkomfort.

Bei den geplanten 16 Wohneinheiten im BAUMHAUS mit Tiefgarage und Lift handelt es sich um Garconnieren mit ca. 38 m², 2-Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 50 und 60 m² und um großzügige 3 - 4-Zimmer-Wohnungen bis zu einer Größe von 110 m².
Alle Wohnungen überzeugen durch lichtdurchflutete Räume, perfekt durchdachte Raumaufteilung und das einzigartige Raumklima eines Massivholzhauses.

Der Entwurf zeigt auf den ersten Blick klare geometrische Form mit über die Geschoße repetitiven Grundrissen. Bei genauerem Hinsehen lässt sich erkennen, dass diese Regelmäßigkeit aufgebrochen wird durch kleine Abänderungen in den Wohnungszuschnitten, welche dadurch ein Fassadenspiel mit Vor- und Rücksprüngen erzeugen, fortgesetzt in der Anordnung der Balkone und Terrassen.
Diese kleinen Abweichungen erhalten Unterstützung durch die spannenden Unregelmäßigkeiten in der Holzfassade, welche dieses Material bereits in sich trägt.
Konsequenterweise wählten wir die Holzbauweise dann für das gesamte Gebäude und nicht nur für die Fassade. Dies bringt einen Mehrwert für den Bewohner, das Material aus der Umgebung stärkt die regionale Wirtschaft und vermeidet unnötige Transportwege.
Das Objekt ist ausgerichtet in einen Park mit altem Baumbestand, womit sich der Kreis schließt.

Architektur: Bauzone – DI Stefan Frauenlob
Holzbau: Appesbacher Zimmerei Holzbau
Projektpate: Getzner Werkstoffe, Binderholz
Foto: Zuchna Visualisierung



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